Wir starten von Luxor

Unser Hotel zur QTA-Tagung 2014: Sofitel Old Winter Palace Der Name Luxor ist vom arabischen Wort „Al-Uqsur“ für „die Paläste“ abgeleitet. Im Neuen Reich etwa 1500 Jahre v. Chr. hieß die Stadt „Waset“ und Homer schwärmte vom „hunderttorigen Theben“.

Überall aus den Souvenirständen raunten einem die Händler verstohlen „only today“ oder „nur gucken“ zu. Man musste Taxifahrer, Souvenirverkäufer, Kaleschen- und Pferdekutscher ununterbrochen ignorieren, wenn man nichts kaufen wollte oder nicht auf eine Kutschfahrt aus war.

Auf der Ostseite des Nils findet man zwei großartige Tempelanlagen, den Tempel von Luxor und den Karnak-Tempel, die jüngst aufwendig sanierte Sphingenallee und das Ägyptische Museum mit großartigen Artefakten. 

Das Nilkreuzfahrtschiff King Tut Fleet III Am Westufer des Nils liegt die Nekropole von Theben, das Tal der Könige, das Tal der Königinnen, das Ramesseum, die Memnonskolosse, der Totentempel der Pharaonin Hatschepsut und vieles mehr.

Gleichzeitig ist Luxor Ausgangspunkt für eine Nilkreuzfahrt, die von Luxor nach Assuan führt. Eine Nilkreuzfahrt von Luxor aus, verband während seiner einwöchigen Fahrt die Kultur des Neue Reichs mit einer entspannten Reise.

Dabei hatte man mit dem Kreuzfahrtschiff immer sein Zimmer, Restaurant und ein Sonnendeck mit Pool dabei. Wer kennt nicht den Roman „Tod auf dem Nil“ von Agatha Christie oder die Verfilmung von 1978 mit Sir Peter Ustinov und Angela Lansbury in den Hauptrollen auf dem 1885 für König Farouk gebauten Dampfschiff SS Sudan.

Luxor Tempel

Der Luxor-Tempel vom Nil aus gesehen. Die Tempelanlage liegt direkt am Nil, mitten in Luxor, ist durch eine schnurgerade Sphinxallee mit dem Karnak –Tempel verbunden und gehört zu den bedeutendsten Heiligtümern aus dem alten Ägypten.

Er war ein Festtempel für den Weg der Gottheit bei den großen Prozessionen, insbesondere beim Opet-Fest. Der Tempel basiert auf Vorgängerbauten aus dem Mittleren Reich, der Hatschepsut-Zeit und geht hauptsächlich auf die Pharaonen Amenophis III. und Ramses II. als Baumeister zurück.

Zu bestaunen sind kolossale Statuen und ein Obelisk von Ramses II, von dem der Zwilling in Paris steht.

Karnak Tempel

Der Pilon des Karnak-Tempels während der QTA-Eröffnungsveranstaltung. Die Pharaonen des frühen Mittleren Reiches begannen mit dem Bau des Tempelkomplexes im 2,5 km nördlich von Luxor gelegenen Dorf Karnak. Hier übte die Amun-Priesterschaft den täglichen Tempeldienst aus.

Die ältesten Baureste stammen aus der Zeit Pharao Sesostris I. Bis in die römische Kaiserzeit wurde die Tempelanlage erweitert und umgebaut. Sehenswert sind der Tempel des Amun Re mit seinen kolossalen Säulen, die Statue Pharao Rameses II, die Säulen des Hypostyls, die Kapellen, der heilige See, die Spitze des Hatschepsut Obelisken und vieles mehr.

Die abendliche Sound and Light Show mit farbigen Lichtern und Vorträgen im Karnak Tempel ist sehr zu empfehlen.

Luxor Museum

Sagopharg im Luxor-Museum Es befindet sich an der Corniche der Uferpromenade entlang des Nils, zwischen dem Tempel von Karnak und dem Tempel von Luxor. Im Museum sind Artefakte aus der königlichen Metropole Theben und der näheren Umgebung von Luxor zu besichtigen.

Ein Streitwagen sieht aus, als wäre er gerade vom Schlachtfeld ins Museum verbracht worden. Es gibt Grabbeigaben aus dem Grab des Tutanchamun im Tal der Könige, verschiedene Statuen aus der Zeit des Neuen Reiches sowie die Rekonstruktion eines Mauerteils des Aton-Tempels von Karnak.

Totentempel der Hatschepsut

Der Teil der Pfeilerhallen der ersten Terrasse des Totentempels der Hatschepsut Der von Pharaonin Hatschepsut aus Kalkstein innerhalb von 15 Jahren errichtete Tempel ist der am besten erhaltene Tempel am Westufer des Nils.

Hier sind die Pylone durch offene Pfeilerhallen am Anfang jeder Terrasse ersetzt. Hatschepsut lebte zwischen 1479 bis 1458 v. Chr.. Sie war die einzige Pharaonin der altägyptischen Dynastien.

Hatschepsuts Regierungszeit zählt zu den Glanzzeiten der ägyptischen Geschichte und sie gilt als eine der wichtigsten Pharaonen des Neuen Reiches.

Tal der Könige und Tal der Königinnen

Felspyramide el-Qurn – „das Horn“ im Tal der Könige. Das Tal der Könige liegt am West-Ufer des Nils, gegenüber von Karnak, am Rand der Wüste und ist umgeben von hohen Bergen und der natürlichen Felspyramide el-Qurn – „das Horn“.

Es sind bis heute 64 Gräber der Herrscher des Neuen Reichs ca. 1550 bis 1069 v. Chr. aufgefunden worden. Unter anderem wurde im Jahr 1922 von Howard Carter das nicht ausgeraubte Grab des Tutanchamun gefunden.

Das Tal der Königinnen im Jahre 2004. Südlich davon liegt das Tal der Königinnen. Hier wurden in über 90 Gräbern die nahen Angehörigen der Herrscher der 17 bis 20. Dynastie bestattet.

Das bedeutendste Grab ist das der Nefertari, der Großen königlichen Gemahlin von Ramses II in der 19. Dynastie.

Memnon Kolosse

Die Memnon Kolosse am Westufer des Nils. Pharao AmenophisIII, Vater des Echnaton ließ im 1400 v. Chr. diese beiden Abbilder von sich errichten.

Ein schweres Erdbeben 27 v. Chr und Kriegshorden haben die Kolossalstatuen stark beschädigt, so dass durch die Risse und Hohlräume im Gestein der Morgenwind pfiff und merkwürdige Geräusche verursachte.

Deshalb erhielten die Kolosse den Namen Memnon, nach der griechischen Sagengestalt, Sohn der Göttin der Morgenröte.