Flußkreuzfahrt Nil aufwärts nach Assuan

Sonnenuntergang auf dem Nil Dann einige Flusskilometer den Nil aufwärts der Tempel von Esna hinter der ersten Nilschleuse. Weiter am nächsten Tag der Tempel von Edfu. Der Tempel Kom Ombo, mit dem Nilometer und den mumifizierten Krokodilen.

Und am Ende der Nilkreuzfahrt legt man in Assuan an. Von hier aus gibt es andere Schiffe, die einen zur Insel Elephantin bringen oder hinter der ersten Staumauer auf den Nasser See mit seinen Inseln und dem dort gelegenen Tempel Philae. Ein Tagesausflug nach Abu Simbel ist obligatorisch. Sehenswert ist auch der Steinbruch von Assuan mit dem unvollendeten Obelisken. Ein Einkaufsbummel in Assuan ist unbedingt angesagt.

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Esna Tempel

Der Esna-Tempel. 24 mächtige Säulen tragen das noch intakte Dach des einzig noch komplett erhaltenen Vortempels des Heiligtums. Fasst direkt am Nil gelegen, nur durch einen quirligen Bazar von der Anlegestelle des Nilkreuzfahrtschiffs entfernt liegt das riesige Loch mit dem wuchtigen Tempel.

Der Nilschlamm hatte ihn einst unter sich begraben, sodass Esna auf ihm gebaut worden war. Er ist deswegen so gut erhalten in seiner architektonischen Struktur und weißt neben den erhabenen und eingravierten Hieroglyphen teilweise sogar noch die originalen Farben auf. Ägypten war einst bunt. Hier in Esna kann man es noch sehen..

Edfu Tempel

Der Pilon des Edfu-Tempels. Der komplett besterhaltendste Tempel Ägyptens. Er wird auch Horustempel genannt, weil er zu Ehren des Falkengottes Horus errichtet worden war, ungefähr zeitgleich übrigens mit dem Tempel von Philae. So sind die Ähnlichkeiten der Bauweise und die Darstellungen der Hieroglyphen auch ähnlich.

Der Horustempel wurde auf dem Fundament eines wesentlich älteren Tempels von TutmosisIII in der ptolemäischen Phase 300 bis 30 v. Chr. errichtet. Überhaupt gibt es viele Hinweise bei altägyptischen Bauwerken, dass sie Fundamente und Baumaterialien aus anderen Epochen verwendet haben.

Die Ägyptologie ist ständig damit beschäftigt, diese Fülle an verfügbaren Puzzlesteinen zuzuordnen, ihnen manchmal meherer Bedeutungen und Zeitalter auch zuzuweisen.

Kom-Ombo Tempel

Der Kom-Ombo Tempel. Am rechten Nilufer gelegen wird der Tempel oft bei der Rückfahrt von Assuan nach Luxor angesteuert. Es handelt sich um einen Tempel, der zwei Gottheiten gewidmet ist, dem Horus und dem Gott der Fruchtbarkeit Sobek. 

Imposant sind die Hieroglyphen schon, vor allem, wenn man die Namen aus den Kartuschen der Prominenz genannt bekommt, die in dem Gemäuer verewigt sind.  Mumifierte Krokodile wurden schließlich überall in Ägypten gefunden.

Allerdings ist von dem Nilometer, einem Wasserstandsmelder überliefert, dass der Wasserstand des Nils zu einem bestimmten Stichtag darüber entschieden hat, wieviel Steuern die Untertanen den Herrschern zu zahlen hatten.

Philae Tempel

Der Philae Tempel. 8 Kilometer südlich von Assuan hinter der alten Staumauer, mitten im Nassersee gibt es felsige Inseln. Auf der Insel Agilkia steht der Isis Tempel, der von der Insel Philae im Rahmen eines UNESCO Rettungsprojekts umgesiedelt wurde. Verschiedene Tempel und Pavillons bieten einen Einblick in die Geschichte der Ptolemäischen Pharaonenzeit. Der Sonnenuntergang im Philae Tempel ist ein bleibendes Erlebnis. Hier war einst das Erste Katarakt des Nils, eine felsige Stromschnelle, eine Barriere, die die Schiffe der Pharaonen nicht bewältigen konnten.

Das Nubische Reich begann hier. Entsprechend waren heilige Handlungen der Priester an diesem Teil des Nils immer besonders mystisch. Man fühlt es, wenn der Tag zu Ende geht und das Licht rötlicher wird, die Sonne zuletzt zwischen den Palmwipfeln blinkt und hinter irgendeinem riesigen Berg von Saharasand im endlosen Westen verschwindet.

Abu Simbel

Abu Simbel die Südliche Grenze des pharaonischen Reiches. Die Felsentempel von Abu Simbel wurde von Pharao Ramses II an der südlichen Grenze des Pharaonenreiches im ägyptischen Teil Nubiens unweit zum heutigen Sudan errichtet. In der damaligen Zeit lag Abu Simbel zwischen dem ersten und zweiten Nil - Katarakt.

Dies sind durch Blöcke oder Felsriegel geschaffene Stromschnellen im Nil. Der große Tempel verkörperte Ruhm und Macht des Pharaos und demonstrierte die Überlegenheit Ägyptens gegenüber Nubien. Den kleinen Hathor-Tempel schuf Ramses II als Erinnerung an seine Große königliche Gemahlin Nefertari.

Beide stehen heute auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO und wurden von der deutschen Baufirma Hochtief "verückt", bevor sie wie die beiden Katarakte im Nassersee versanken.